COMES

Über COMES®

Die Verknüpfung elektronischer Medien und Systeme mit medizinischen Sensoren öffnet den Weg zu individualisierter und personalisierter telematischer Medizin. Ähnlich wie im Umfeld anderer Expertensysteme, können individuelle medizinische Daten mit übergeordneten Datenbanken zusammengeführt werden, um im Bedarfsfall personalisierte Informationen zur Verfügung zu stellen.

Dies ist besonders hilfreich im Kontext einer mobilen älter werdenden Gesellschaft, die zukünftig eine geringere Arztdichte antreffen wird und besonders im ländlichen Raum schon heute auf das Vorhandensein solcher Systeme angewiesen ist.

Die informationelle Selbstbestimmung des Menschen, wie sie im übrigen Leben größtenteils realisiert ist, wird hierbei auf den Bereich der medizinischen Information ausgedehnt und ermöglicht neben einer gesunderen Lebensführung auch eine höhere Mobilität im Alter. Die verschiedenen Systeme einschließlich telematischer Therapiekonzepte zur diagnostischen und therapeutischen medizinischen Assistenz im Bereich der häufigsten auftretenden Krankheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, COPD, Diabetes werden im Projekt COMES® exemplarisch umgesetzt.

 

 

COMES® hat die Übertragung der emanzipatorischen Funktion von aktueller Informations- und Kommunikationstechnik auf die praktische Medizin zum Ziel.


Etablierte Informations- und Kommunikationstechniken (IKT) werden auf die medizinischen Belange so angepasst, dass mittels vorhandener und zu entwickelnder Sensorik der Gesundheitszustand von Menschen abgebildet und über Datenbanken verifiziert werden kann.


Das System ist zentriert auf den Benutzer zur Selbstinformation mit ergänzender Anbindung an zentrale Dienste. Über das Anzeige- und Wiedergabegerät TV werden die individuellen Parameterverläufe dargestellt sowie Hintergrundinformationen, Handlungs- und Übungsempfehlungen über serverbasierte Dienste zurück gemeldet. Die Feedbackinhalte werden durch die Verifikation der selbst erfassten individuellen Daten anhand eines trainierbaren Expertensystems ermittelt. Dabei kommt der Dialogorientierung und Interaktionsfähigkeit eine enorme Bedeutung zu. Das System ist zielgruppengerecht und nutzerspezifisch ausgelegt, also speziell auch für die älter werdende Bevölkerung geeignet.

Es werden folgende Indikationen abgedeckt:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Atemwegserkrankungen
  • Schlaganfall
  • bewegungsmangelbedingte gesundheitliche Störungen
  • sowie häufige altersbedingte Befindlichkeitsstörungen